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Schweiz

Die individuelle Austauschfahrt in den Kanton Waadt (le canton de Vaud) in der französischsprachigen Schweiz bietet Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufen 7 und 8 die Möglichkeit, zwei Wochen (während der Osterferien) in einer Familie in der Schweiz zu verbringen.

Nur die Hin- und Rückfahrt werden von Lehrkräften begleitet, während ihres Aufenthalts sind die Schülerinnen und Schüler in ihrer Gastfamilie untergebracht, die für die Gestaltung des Programms verantwortlich ist. So können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Sprachpraxis in der Fremdsprache sammeln und oft gute Freundschaften mit den Schweizer Schülerinnen und Schülern und deren Gastfamilien aufbauen.

Der Gegenbesuch nach Idstein findet in der Regel in der Zeit der Herbstferien statt.

 

Anmeldung für die Teilnahme am Schweiz-Austausch 2018 (Jgst.7/8): Abgabe der Anmeldeunterlagen bis 15.12.2017 bei Frau Brauner 

 

Termine für den Schweiz-Austausch 2018 : Fahrt in die Schweiz Sa, 24.03. - Sa, 07.04. 2018

Besuch der Schweizer Austauschpartner/innen in Idstein: Sa, 06. - Sa, 20.10.2018

 

Ansprechpartnerinnen für den Schweiz-Austausch und die Schweiz-AG:

Frau Brauner und Frau Weigert

 

 

Schweiz-Austausch 2017 -

Idsteiner Schülerinnen und Schüler zu Besuch in der Schweiz

Während der Osterferien waren 17 Schülerinnen und Schüler aus den Jgst. 7 und 8 zu Besuch bei ihren Gastfamilien im Kanton Waadt. In der ersten Woche begleiteten sie ihre Austauschpartner/innen in die Schule und konnten so den Schweizer Schulalltag kennenlernen. In der zweiten Woche war dann Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten rund um den Genfer See.

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Un échange en Suisse, c’est super ! ‒ Warum wir euch den Austausch mit dem Kanton Waadt (le canton de Vaud) empfehlen

 Erfahrungen und Tipps von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Schweiz-Austausch 2017 

 

Genfer See       Genfer See_2

          In Lausanne am Genfer See

 

Dent de matin

                                   La dent de Matin in Ollon

 

Mein Schweiz-Austausch

Nach der Ankunft und am ersten Tag habe ich mich erst einmal ziemlich unwohl gefühlt, was, denke ich, aber normal ist. Da ich mich so unwohl gefühlt habe, habe ich sehr wenig gegessen, weil ich einfach keinen Hunger hatte. Doch nach den ersten Tagen kam mein Hunger zurück und auch das Essen hat mir noch besser geschmeckt als am Anfang. Es gab zwar Essen, was ich nicht kannte (zum Beispiel: Würstchen im Schlafrock (wie es bei uns in Deutschland heißt, wer es nicht kennt, das sind Würstchen die in Blätterteig eingewickelt sind) oder einen Salat aus allerlei verschiedenen Zutaten, die ich gar nicht alle benennen kann…), aber auch das ist normal, da jede Familie andere Rezepte hat und auch andere Lebensmittel benutzt. Aber dass ich keinen Hunger hatte, hätte auch davon kommen können, dass meine Gastfamilie zu ganz anderen Zeiten gegessen hat als ich bei mir zu Hause. Doch nach zwei Tagen hatte ich mich gut eingelebt und fühlte mich nicht mehr unwohl.

Die eine Woche, die ich in der Schule meines Austauschpartners verbracht habe, hat mir viel Spaß gemacht, da es auch einfach ein ganz anderes Schulsystem ist als in Deutschland. Außerdem hatte mein Austauschpartner teilweise auch Fächer die wir nicht haben, zum Beispiel Kochen oder Handarbeitsunterricht. Aber ich habe schnell neue Freunde gefunden und die Klassenkameraden und Lehrer meines Austauschpartners waren sehr nett zu mir. Ich hatte einmal bis ungefähr 15:30 Uhr Schule und einmal bis ungefähr 16:15 Uhr. Aber natürlich gab es zwischen den Schulstunden auch 5-Minutenpausen wie bei uns auch. Doch es gab nur eine 15-Minutenpause. Doch eine zweite 15-Minutenpause wäre auch gar nicht nötig gewesen (finde ich zumindest), da wir um 12:00 Uhr eine 1-stündige Mittagspause hatten, in der man nach Hause zum Essen gehen konnte.

Nach der Schulwoche haben wir viel Aktivitäten unternommen, wie zum Beispiel: Aqua Fun Park, Kletterwald, … . Die Familienmitglieder waren sehr nett und haben mich jeden Tag gefragt, was ich unternehmen möchte oder ob ich Lust auf das habe, was sie bereits geplant haben. Auch das, wovor ich mich zum Beispiel am Anfang gefürchtet habe, hat am Ende doch sehr viel Spaß gemacht, was aber auch daran liegen kann, dass mein Austauschpartner und ich mich ziemlich gut verstanden haben, obwohl er eine Junge ist und ich ein Mädchen. Wir haben nicht wirklich die gleichen Interessen, aber er und seine Familie haben sich sehr bemüht, mir alles recht zu machen und haben auch alles dafür getan, dass es mir gut geht!

Meine Französischkenntnisse haben sich verbessert und ich spreche besser Französisch als zuvor, was ja auch der Sinn des Austausches war. Wenn ich mal etwas nicht verstanden habe, hat die Person, die etwas von mir wollte, es erst noch einmal mit anderen und auch leichteren Begriffen versucht, es mir zu erklären und wenn ich es dann immer noch nicht verstanden habe, wurde mir auch mal etwas auf Deutsch übersetzt, da fast jedes Familienmitglied Deutsch sprechen konnte (was meine Französischlehrerin aber nicht so gut fand…).

Ich hatte sehr viel Spaß und würde es jederzeit wieder machen.

Hanna

 

Vevey                             Genfer See_3

Eine Gabel im Genfer See ?! -

Die größte Gabel der Welt ist das Wahrzeichen der Stadt Vervey

 

Ein Woche an einer Schweizer Schule

Zur Schule bin ich mit dem Zug gekommen. Vor Schulbeginn hatten wir immer noch Zeit und haben in der Schule auf Sofas gechillt. In dem Neubau, wo der Klassenraum war, musste man, bevor man in die Klasse geht, die Schuhe ausziehen und – wenn man hatte – Hausschuhe anziehen. Nachdem man vier Stunden Unterricht hatte, hatte man zwei Stunden Mittagspause zum Essen. Nach der Mittagspause hatte ich immer noch drei Stunden Unterricht.

Gut gefallen hat mir zum Beispiel das Fach ‚Nähen‘, weil man dort seine eigenen Kleidungsstücke kreieren konnte. Außerdem hat mir Englisch sehr gut gefallen, da die Schüler dort noch nicht so lange Englischunterricht hatten wie wir. Also konnte ich alles verstehen und es war sehr leicht, die Aufgaben zu lösen. Wenn ihr dort seid, könnte es auch sein, dass ihr eine Arbeit mitschreibt – in Englisch war diese natürlich sehr leicht. Aber generell fragen die Lehrer euch, ob ihr mitschreiben möchtet.

Mein Lieblingsfach war Deutsch, weil es so einfach war. Die Schweizer Schüler hatten gerade das Thema ‚Wegbeschreibung‘ und außerdem konnte ich mich mit der Lehrerin unterhalten, sodass ich etwas verstanden habe.

Annika

Schule in der Schweiz - Schule in Deutschland

Während des Schweiz-Austauschs besuchen die Schülerinnen und Schüler meistens auch eine Woche lang die Schule ihres/ihrer Corres. Dabei sind den Austauschteilnehmerinnen und -teilnehmern einige Unterschiede zwischen dem deutschen und dem Schweizer Schulsystem aufgefallen. Ein Vergleich der beiden Schulsysteme findet sich hier.

 

Schweiz_2017_2            Schweiz_2017_3

 

Vorschläge für Aktivitäten im Kanton Waadt /

Des activités que vous pouvez faire dans le canton de Vaud

 

Dans le Canton de Vaud, on peut faire beaucoup d’activités. Par exemple :

           Kommentare: „Schokolade essen“ :-) „sehr beliebt“
           Kommentar: „eine der besten Aktivitäten“

 


Die Berichte und Bilder stammen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schweiz-AG 2017: Nina Batanowsky, Laura Eisele, Hanna Heinschel, Hanna Licher,  Vivian Kogge, Justus Menzel, Alicia Mildner, Holly Milster, Tizian Müller, Leonie Pollnowski, Tabea Staffa, Mara Weiße, Annika Wolff, Cora Zimmermann, Victoria Zirpel (Jgst. 7)

 


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Erfahrungen und Tipps von Teilnehmerinnen und Teilnehmern

am Schweiz-Austausch 2016

 

Der Schweiz-Austausch ist eine gute Möglichkeit, um 2 Wochen lang Französisch zu sprechen und das Leben in einer anderen Familie kennenzulernen. Wir alle haben die Erfahrung gemacht, dass wir uns nach der Zeit in der Schweiz viel sicherer in Französisch fühlen, weil uns der Austausch die Möglichkeit gegeben hat, uns in die Sprache gut hineinzuhören. Unser Französisch ist durch den Austausch flüssiger geworden, wir haben viele neue Wörter kennengelernt und uns immer mehr getraut, in der Fremdsprache zu sprechen. Wir haben mit unseren Gastfamilien schöne, spannende Aktivitäten unternommen, sodass wir «le canton de Vaud» (den Schweizer Kanton Waadt) gut kennengelernt haben. Außerdem ist der Austausch eine gute Möglichkeit, um neue Freunde in einem anderen Land zu finden, da man viele neue, interessante Menschen kennenlernt.

Hier ein paar Erfahrungen, die wir gesammelt haben, und Tipps für euch, wenn ihr auch Interesse am Austausch mit der Schweiz habt:

 

Anreise mit dem Zug

Die Anreise mit dem Zug war sehr lustig, da die meisten Freunde dabei hatten. Man sollte sich auf jeden Fall etwas zur Beschäftigung mitnehmen, z. B. ein Buch oder man bereitet sich nochmal vor oder Ähnliches, da es sonst langweilig werden könnte. Wir haben viel von der Landschaft und etwas von den Städten gesehen. Man muss darauf achten, dass der Koffer nicht zu schwer wird, da man sonst Probleme beim Umsteigen bekommt. Es ist wichtig, sich auch genug zum Essen und Trinken mitnehmen, da es nichts Kostenloses im Zug gibt. Es wäre gut, auch noch etwas deutsches Geld mitzunehmen, da man vielleicht etwas Zeit an den Bahnhöfen hat und sich etwas kaufen kann. Nehmt euch euer Handy auf jeden Fall mit in einer Tasche, damit ihr euren Eltern Bescheid sagen könnt, wenn ihr angekommen seid, da sie sicherlich Bescheid wissen wollen, ob alles geklappt hat.

 

Der erste Tag

Am ersten Tag ist es meistens so, dass man sich erst einmal unwohl fühlt. Bei mir war es so, dass ich mich erstmal unwohl gefühlt habe. Am nächsten Tag war es beim Frühstücken so, dass man sich nicht getraut hat, sich etwas zu Essen zu nehmen. Mit der Sprache hat es gleich am ersten Tag gut geklappt. Nach dem ersten Tag fiel es mir durch die Familie auch viel leichter, zu sprechen, da ich mich gut mit ihr verstanden habe.

 

Erste Erfahrungen

Meine ersten Erfahrungen waren, dass es erst ein bisschen ungewohnt ist, in einer fremden Familie zu sein. Bei mir hat es sich nach 2 Tagen gelegt. Für die Erfahrungen in Französisch ist es bei mir so gewesen, dass es mit der Zeit immer flüssiger und sicherer wurde. Am Anfang war ich noch recht schüchtern, da ich aber immer sicherer mit der Zeit geworden bin, war das am Ende kein Problem mehr für mich. Ich habe mich in meiner Austauschfamilie sehr wohl gefühlt. :-) :-) :-)

 

Allgemeine Tipps

 

Berichte von einigen Schülerinnen und Schülern der Schweiz-AG: Lukas Glasner, Maya Kretzschmar, Thies Meyer, Jean-Daniel Preuß, Max Stauch, Vanessa Schüler, Mira Voidel, Zita von Kraewel (Jgst. 7)

Erstellt: Cäcilia Müller (27.02.2012) Letzte Änderung: Eva Weigert (13.11.2017)