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Willkommen auf PSI-Online

Schweiz

Die individuelle Austauschfahrt in den Kanton Waadt (le canton de Vaud) in der französischsprachigen Schweiz bietet Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufen 7 und 8 die Möglichkeit, zwei Wochen (während der Osterferien) in einer Familie in der Schweiz zu verbringen.

Nur die Hin- und Rückfahrt werden von Lehrkräften begleitet, während ihres Aufenthalts sind die Schülerinnen und Schüler in ihrer Gastfamilie untergebracht, die für die Gestaltung des Programms verantwortlich ist. So können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Sprachpraxis in der Fremdsprache sammeln und oft gute Freundschaften mit den Schweizer Schülerinnen und Schülern und deren Gastfamilien aufbauen.

Der Gegenbesuch nach Idstein findet in der Regel in der Zeit der Herbstferien statt.

 

 

Termine für den Schweiz-Austausch 2018 :

Fahrt in die Schweiz Sa, 24.03. - Sa, 07.04. 2018

Besuch der Schweizer Austauschpartner/innen in Idstein: Sa, 06. - Sa, 20.10.2018

 

Termine für den Schweiz-Austausch 2019 :

Fahrt in die Schweiz Sa, 13. - Sa, 27.04. 2019

Besuch der Schweizer Austauschpartner/innen in Idstein: Sa, 05. - Sa, 19.10.2019

Anmeldung für die Teilnahme am Schweiz-Austausch 2019 (Jgst.7/8): ab Anfang November 2018

Alle Schülerinnen und Schüler der Jgst. 7 und 8 werden Anfang November, sobald die Anmeldung freigeschaltet ist, noch einmal von ihren Französischlehrern/-lehrerinnen informiert - zusätzliche Informationen gibt es auch immer in der Schweiz-AG (mittwochs, 8.+9. Std., ungerade Woche). 

 

Ansprechpartnerinnen für den Schweiz-Austausch und die Schweiz-AG:

Frau Brauner und Frau Weigert

 

Schweiz-Austausch 2018 -

Erlebnisreiche Osterferien in der französischsprachigen Schweiz

 

Auch in diesem Jahr hat eine Schülergruppe der PSI abwechslungsreiche Osterferien in der französischsprachigen Schweiz verbracht. 23 Schülerinnen und Schüler waren zwei Wochen lang bei ihren Schweizer Gastfamilien im Kanton Waadt zu Besuch.

In der ersten Woche lernten die Idsteiner Gäste den Schulalltag ihrer Corres kennen. In der zweiten Woche unternahmen die Schüler/innen vielfältige (Ferien-) Aktivitäten mit ihren Gastfamilien – von Skifahren über den Besuch des Charlie Chaplin-Museums sowie des Olympischen Museums bis hin zum Besuch einer Chocolaterie gab es in der Region um den Genfer See viel zu erleben! 

 

Genfer See

 

Aktivitäten in der französischsprachigen Schweiz

 

In der Schweiz gibt es sehr viele schöne Aktivitäten, die du zusammen mit deinem Corres machen kannst. Die zwei Wochen haben mir sogar gar nicht ausgereicht, um alles zu machen, was ich gerne gemacht hätte.

Die beliebteste Aktivität ist das Schokoladenmuseum (La Maison Cailler), denn dort lernt man nicht nur etwas über die Geschichte der Marke Cailler, sondern darf auch ganz viel probieren.

Was aber auch ganz schön ist, ist zum Beispiel die Grotte von Vallorbe (La Grotte de Vallorbe), das ist eine Edelsteinhöhle. Ich fand besonders die Licht-Show in der Höhle beeindruckend. Nicht weit von der Grotte ist auch der Natur- oder Jurapark (Parc de Jura).

Besucht doch auch mal Genf (Genève), Lausanne, Freiburg (Fribourg) oder Gruyères, alle vier sind sehr schöne Städte. In der Käserei in Gruyères kann man viel lernen und bei der Käseherstellung zuschauen, selbst wenn ihr keinen Käse mögt, werdet ihr dort viel Spaß haben.

Wenn ihr in Lausanne seid, besichtigt doch das Olympische Museum oder in Genf die Uhr aus Blumen sowie die Fontäne (Jet d`eau). Ich habe mir diese Uhr auch angesehen und war beeindruckt von den vielen Farben der Blumen.

In Morges gibt es auch ein Fest der Tulpen, es fand in einem mit bunten Tulpen bepflanzten Park statt.

Das Papiliorama in Kerzers wurde mir sehr empfohlen.  Vor der Eingangstür befindet sich ein großer solarbetriebener Schmetterling, der den Eindruck erhebt, gleich wegfliegen zu wollen. Es gibt dort einen Schmetterlingsraum, wo die Schmetterlinge frei herumfliegen, vielleicht hast du ja Glück und einer landet auf dir. Außerdem kannst du die Schmetterlinge beim Schlüpfen beobachten, in den Streichelzoo, ins Insektenhaus oder in das Raubtiergehege gehen. Das Papiliorama unterstützt übrigens den Erhalt von Regenwäldern und hat auch eine Ausstellung dazu.

In den Osterferien gibt es auch sicherlich noch Schnee auf den Bergen, also wie wäre es mit Ski fahren oder einer Schneeballschlacht? Bei gutem Wetter kannst du auch den Mont-Blanc sehen.

Du kannst natürlich auch versuchen, im Genfer See (Lac Léman) zu schwimmen, der ist jedoch noch sehr kalt. Ich habe auch einige Personen gesehen, die Stand up paddling gemacht haben und herausgefunden, dass man sich die Utensilien dazu einfach ausleihen kann.

Es gibt im Kanton Vaadt auch viele, sehr schöne Schlösser, z.B. das Schloss Chillon in der Nähe von Montreux.

Frankreich ist auch nicht weit entfernt, also wieso nicht einen Tag dort verbringen? Ich hoffe, ihr habt jetzt ein paar Ideen und wünsche auch euch eine abwechslungsreiche Zeit im Kanton Waadt (le canton de Vaud). :-)

Eure Alexa

 

Alexa Engelke, 7a

 

Ein besonderer Ausflug während des Schweiz-Austauschs: Mein Besuch auf der Polymanga

Als wir morgens gegen neun Uhr aus dem Bahnhof in Lausanne kamen, erwarteten uns schon hunderte von Leuten. Doch als sich herausstellte, dass das nur Personen aus unserem Zug waren, war ich überrascht, denn an der Schlange Richtung Hallen war kein Ende in Sicht. Es scharrten sich um die tausend Personen an zwei verschieden Schlangen, die eine für Personen mit Tickets und die andere für Armbänder. Wir stellten uns an der Schlange für Armbänder an, während wir 100 verschiedenen Cosplays zusahen, die an uns vorbeiliefen. Wir betrachteten vielen Deadpools und Captin Amerikas, doch die Schlange wurde nicht kürzer. Mein Corres erklärte mir, dass die Halle noch nicht einmal geöffnet war. Als ich das erfuhr, war ich erstmal geschockt, weil ich dachte, wir wären zur Eröffnung gekommen. Allerdings erholte ich mich schnell wieder, da, sobald die Halle geöffnet war, die Schlange in einen normalen Spaziergang verfiel.

Nun konnten wir entspannt an der Ticketschlange vorbeiziehen, weil bei ihnen jedes einzelne Ticket gestempelt werden musste. Es war für mich der erste Besuch auf so einer großen Messe, deshalb war ich auch sehr überrascht, als wir durch die erste der vier Hallen gelaufen sind. Dort in der ersten Halle waren alle möglichen neuen Mangas und die Schwerter der bekanntesten Filmfiguren, darüber hinaus auch die verschiedensten Fanartikel wie z.B. Tassen, Bettlaken, Hüte und Schulranzen. In der zweiten Halle waren hauptsächlich neue Computerspiele auch über Animes wie z.B. ein neues Dragonball-Spiel oder Pokémon Ultramond und Ultrasonne zum Spielen.

Eine Halle weiter gab es etwas zu essen, was sich für mich recht passend anfühlte, da ich großen Hunger hatte. In der folgenden Halle – dort war es wie überall extrem überfüllt – gab es weitere Fanartikel, allerdings hauptsächlich Klamotten, wo ich einen Pullover mit dem Wappen von Slytherin gekauft habe. Danach habe ich erst entdeckt, dass es überall in den Hallen jeweils noch eine weitere Etage gab. Doch dort waren nur Stände spezialisiert auf einzelne Themen, wo ich einen Harry Potter Slytherin-Anhänger gekauft habe. Ein Paar Stände weiter gab es noch einen über Avatar, wo ich mir ein Luftbändiger-Zeichen kaufte. Dies war auch alles, aber um so viel zu sehen, hat es sich allemal gelohnt.

 

Jonas Albert, 7b

 

Mein Aufenthalt in der Schweiz - Allgemeine Tipps für den Anfang

 

Hier sind ein paar Tipps:

Gruyères

Wichtige Wörter:

  1. bizzare bedeutet: komisch, lustig, verstörend
  2. mieux bedeutet: besser
  3. mélanger bedeutet: (ver-)mischen
  4. coucou bedeutet: hallo (Umgangssprache, nur bei vertrauten Leuten)
  5. désolé(e) bedeutet: Entschuldigung

Es gibt natürlich noch viele andere wichtige Wörter, aber diese lernt man im Französischunterricht. Die, die ich aufgelistet habe, waren Wörter, dir wir davor nicht gelernt haben und mir (und meinen Freunden) gefehlt haben.

 

Jetzt kommt noch eine Aufforderung:

Geht zur Schweiz-AG, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt!

Man lernt dort sehr wichtige Wörter, Sätze, man bekommt Tipps, man bekommt gesagt, wie man sich in verschiedenen Situationen verhalten kann, man ist dann im Französischunterricht auch besser vorbereitet :) und das Wichtigste, man fühlt sich sicherer!

(Im Nachhinein fragt man sich, was man ohne die AG gemacht hätte ;-) )

 

Macht Euch wegen der Busfahrt gar keine Sorgen, die geht sogar viel zu schnell vorbei (vor allem, wenn Andrea die Busfahrerin ist :-))

 

Eure Elena

Elena Cubas F., 7a

 

Mein Schweiz-Austausch

Als wir in Lausanne mit dem Bus angekommen waren, haben unsere Austauschpartner/innen schon auf uns gewartet. Anschließend haben sich unsere Wege getrennt. Ab nun war ich alleine in einer völlig fremden Familie, in einem völlig fremden Land. Am Anfang war mir schon ein wenig mulmig zur Mute, als wir mit dem Auto zu dem Dorf meiner Gastfamilie gefahren sind. Aber als wir dann bei ihnen zuhause angekommen waren, war meine Angst komplett verschwunden.

In der ersten Woche habe ich mit meiner Austauschpartnerin ihre Schule besucht. Das Schulsystem unterscheidet sich von dem deutschen in vielen Punkten (z.B.: Schule um 7:45h bis 15:55h, Mittagspause um 12h). Außerdem hatte meine Austauschpartnerin einen Lehrer in sieben verschiedenen Fächern, was in Deutschland an vielen Schulen nicht der Fall ist. Zur Begrüßung sowie Verabschiedung war es selbstverständlich, dem Lehrer die Hand zu schütteln. Am Mittwochnachmittag hatten wir frei für Hobbys.

Nach der Schulwoche haben wir dann auch viele Aktivitäten unternommen, wie zum Beispiel einen Besuch im Schokoladenmuseum (La maison Cailler) oder einen Ausflug mit dem Fahrrad um den Neuenburgersee zum Campingplatz der Großeltern.

Die Familienmitglieder waren sehr nett und haben sich sehr bemüht, dass ich mich wie zu Hause fühle. Die Schwester war nur selten zuhause, während die Mutter fast immer für uns da war. Generell habe ich die Zeit in einer anderen Kultur sehr genossen. Viel zu schnell gingen die zwei Wochen wieder vorbei und wir trafen uns mit allen anderen Teilnehmern wieder am Bus in Lausanne.

Ich hatte sehr viel Spaß und würde den Austausch jederzeit wieder machen. Ich kann ihn euch nur empfehlen! :-)

 

Johanna Richter, 7a

 

Schweiz Austausch – erster Tag

Nach einer 8-stündigen Busfahrt kamen wir in Lausanne an. Erst habe ich meine Gastfamilie nicht gefunden, da es dort am Bussteig in Lausanne etwas überfüllt war. Nachdem mich meine Gastfamilie gefunden hatte, sind wir eine halbe Stunde zu dem Haus meiner Gastfamilie gefahren. Dort habe ich mich erst ein bisschen unwohl gefühlt, aber die Familie war sehr nett und sie haben mich sehr gut aufgenommen. Am Anfang fiel es mir etwas schwer, mich mit meiner Gastfamilie zu verständigen, da ich nicht alles verstanden habe, aber die Gastfamilie hat den Satz dann einfach wiederholt, wenn ich ihn dann noch nicht verstanden hatte, haben sie ihn umformuliert oder die Mutter (die zum Glück Halb-Deutsche war) hat die Vokabeln, die ich nicht wusste, auf Deutsch übersetzt.

 

Ausflugsziele in der Schweiz

Wir haben viele Ausflüge unternommen, hier ein paar schöne Ausflugsziele:

 

Meine Meinung:

Ich finde, dass der Austausch eine schöne Erfahrung war und ich kann ihn nur weiterempfehlen, außerdem habe ich gelernt, viel freier und besser Französisch zu sprechen.

 

Sarah Gellhaus, 7c

 

Schweiz Austausch - Die Anreise

Am 24.03 bin ich mit noch ein paar anderen Schülern (darunter meine Freunde) acht Stunden zum Austausch in die Schweiz gefahren.

Die Fahrt war zwar lang, aber wir alle hatten auf der Fahrt sehr viel Spaß, obwohl die Busfahrerin ein bisschen komisch war (Wir durften keine Chips essen.). Als wir ankamen, empfingen uns schon unsere Gastfamilien herzlich. Danach sprachen noch mit einer anderen Gastfamilie an der Bushaltestelle. Im Anschluss fuhren wir ein paar Minuten nach Hause. Dort angekommen, packte ich erstmal meine Sachen aus und verteilte die Gastgeschenke, darunter ein Spiel, das wir danach ungefähr jeden Abend gespielt haben. Später gingen wir noch auf ein Eishockeyspiel, dort spielte Lausanne gegen eine andere Mannschaft.

Die Familie war sehr nett und ich habe viel dort erlebt. Ich kann den Austausch nur weiterempfehlen.

Anna Bischmann, 7c

 

 

Mein Besuch in der Schweiz - Ein Schultag in der Schweiz

Die Schule begann an dem Tag schon um 07:40 Uhr.
Da wir in der ersten Stunde gleich Sport hatten, sind wir direkt zur Turnhalle gelaufen. Die Turnhalle sowie das Schulgebäude waren sehr modern.
Die Klassenkameradinnen von meinem Corres waren sehr nett zu mir und haben mich im Sportunterricht und in den Pausen begleitet.
Danach hatten wir nur noch Unterricht im Klassenraum. Vor der Klasse war ein kleiner Raum mit einer Garderobe, wo die Schüler/innen ihre Hausschuhe, Jacken und Turnbeutel hatten. Mir war aufgefallen, dass es in der Schweiz normal ist, dem Lehrer oder der Lehrerin zur Begrüßung und Verabschiedung, die Hand zu geben. Im Unterricht habe ich nicht besonders viel verstanden. Wenn wir etwas bearbeiten mussten, versuchte mein Corres es mir auf Französisch, manchmal auch Deutsch (soweit es ging) zu erklären. Der Deutsch-und Englischunterricht war sehr einfach für mich da die Klasse erst seit zwei Jahren Englisch hatte. Im Deutschunterricht waren die Aufgaben ebenfalls sehr einfach (logischerweise).

Die Mittagspause begann um 12:00 Uhr und endete um 13:30 Uhr. In der Zeit durften alle Schüler/innen zu sich nach Hause zum Mittagessen.
Nach dem Mittagessen hatten wir noch zwei Stunden Mathe. Wir hatten nicht jeden Tag bis zur achten Stunde. Mal hatten wir bis 16:50 Uhr und an einem anderen Tag nur vormittags Unterricht.

An dem Tag schrieben wir so etwas wie einen Test vor dem eigentlichen Test. Die Aufgaben, die ich etwas verstanden hatte, konnte ich ganz gut bearbeiten. Das Notensystem in der Schweiz ist umgekehrt wie das in Deutschland (Also eine 1 in Deutschland entspricht einer 6 in der Schweiz).

Nach der Schule haben mein Austauschpartner, sein kleiner Bruder und ich etwas für Ostern gebastelt. Wenn mich die Mutter oder der Vater etwas gefragt haben, haben sie es erst auf Französisch, wenn ich es nicht verstanden habe, langsamer und wenn ich es gar nicht verstanden habe, auf Deutsch gesagt. Dadurch konnte ich viele neue Vokabeln lernen.

 

Tipps für die Schule und allgemein

  1. Schreibt Vokabeln auf einen Zettel, bei denen ihr denkt, dass ihr sie brauchen könntet
  2. Fragt am Anfang nach dem WLAN-Passwort, um mit euren Eltern und Freunden schreiben zu können.
  3. Versucht immer auf Französisch zu sprechen, wenn es nicht funktioniert, versucht es umzuformulieren. Wenn es immer noch nicht funktioniert, redet zur Not Deutsch oder Englisch.
  4. Zieht euch nicht immer alleine in euer Zimmer zurück, falls ihr Heimweh bekommt. Es hilft, mit seiner Gastfamilie zu reden oder ein paar Dinge zu unternehmen.
  5. Sagt, wenn es euch nicht gut geht.
  6. In die Schule könnt ihr euch einen Block und ein paar Stifte mitnehmen, da ihr sehr wahrscheinlich sonst nicht viel machen könnt.
  7. Schreibt dazugelernte Vokabeln auf, um sie euch zu behalten

 

Ann-Sophie Klare, 7a

 

 

Mein Schweiz Austausch – Schule in der Schweiz

Meine Tipps für euch:

 

Finja Bruhnken und Amelie Landwich, 7a

 

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Schweiz-Austausch 2017 -

Idsteiner Schülerinnen und Schüler zu Besuch in der Schweiz

 

Un échange en Suisse, c’est super ! ‒ Warum wir euch den Austausch mit dem Kanton Waadt (le canton de Vaud) empfehlen

 Erfahrungen und Tipps von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Schweiz-Austausch 2017 

 

Genfer See       Genfer See_2

          In Lausanne am Genfer See

 

Dent de matin

                                   La dent de Matin in Ollon

 

Mein Schweiz-Austausch

Nach der Ankunft und am ersten Tag habe ich mich erst einmal ziemlich unwohl gefühlt, was, denke ich, aber normal ist. Da ich mich so unwohl gefühlt habe, habe ich sehr wenig gegessen, weil ich einfach keinen Hunger hatte. Doch nach den ersten Tagen kam mein Hunger zurück und auch das Essen hat mir noch besser geschmeckt als am Anfang. Es gab zwar Essen, was ich nicht kannte (zum Beispiel: Würstchen im Schlafrock (wie es bei uns in Deutschland heißt, wer es nicht kennt, das sind Würstchen die in Blätterteig eingewickelt sind) oder einen Salat aus allerlei verschiedenen Zutaten, die ich gar nicht alle benennen kann…), aber auch das ist normal, da jede Familie andere Rezepte hat und auch andere Lebensmittel benutzt. Aber dass ich keinen Hunger hatte, hätte auch davon kommen können, dass meine Gastfamilie zu ganz anderen Zeiten gegessen hat als ich bei mir zu Hause. Doch nach zwei Tagen hatte ich mich gut eingelebt und fühlte mich nicht mehr unwohl.

Die eine Woche, die ich in der Schule meines Austauschpartners verbracht habe, hat mir viel Spaß gemacht, da es auch einfach ein ganz anderes Schulsystem ist als in Deutschland. Außerdem hatte mein Austauschpartner teilweise auch Fächer die wir nicht haben, zum Beispiel Kochen oder Handarbeitsunterricht. Aber ich habe schnell neue Freunde gefunden und die Klassenkameraden und Lehrer meines Austauschpartners waren sehr nett zu mir. Ich hatte einmal bis ungefähr 15:30 Uhr Schule und einmal bis ungefähr 16:15 Uhr. Aber natürlich gab es zwischen den Schulstunden auch 5-Minutenpausen wie bei uns auch. Doch es gab nur eine 15-Minutenpause. Doch eine zweite 15-Minutenpause wäre auch gar nicht nötig gewesen (finde ich zumindest), da wir um 12:00 Uhr eine 1-stündige Mittagspause hatten, in der man nach Hause zum Essen gehen konnte.

Nach der Schulwoche haben wir viel Aktivitäten unternommen, wie zum Beispiel: Aqua Fun Park, Kletterwald, … . Die Familienmitglieder waren sehr nett und haben mich jeden Tag gefragt, was ich unternehmen möchte oder ob ich Lust auf das habe, was sie bereits geplant haben. Auch das, wovor ich mich zum Beispiel am Anfang gefürchtet habe, hat am Ende doch sehr viel Spaß gemacht, was aber auch daran liegen kann, dass mein Austauschpartner und ich mich ziemlich gut verstanden haben, obwohl er eine Junge ist und ich ein Mädchen. Wir haben nicht wirklich die gleichen Interessen, aber er und seine Familie haben sich sehr bemüht, mir alles recht zu machen und haben auch alles dafür getan, dass es mir gut geht!

Meine Französischkenntnisse haben sich verbessert und ich spreche besser Französisch als zuvor, was ja auch der Sinn des Austausches war. Wenn ich mal etwas nicht verstanden habe, hat die Person, die etwas von mir wollte, es erst noch einmal mit anderen und auch leichteren Begriffen versucht, es mir zu erklären und wenn ich es dann immer noch nicht verstanden habe, wurde mir auch mal etwas auf Deutsch übersetzt, da fast jedes Familienmitglied Deutsch sprechen konnte (was meine Französischlehrerin aber nicht so gut fand…).

Ich hatte sehr viel Spaß und würde es jederzeit wieder machen.

Hanna

 

Vevey                             Genfer See_3

Eine Gabel im Genfer See ?! -

Die größte Gabel der Welt ist das Wahrzeichen der Stadt Vervey

 

Ein Woche an einer Schweizer Schule

Zur Schule bin ich mit dem Zug gekommen. Vor Schulbeginn hatten wir immer noch Zeit und haben in der Schule auf Sofas gechillt. In dem Neubau, wo der Klassenraum war, musste man, bevor man in die Klasse geht, die Schuhe ausziehen und – wenn man hatte – Hausschuhe anziehen. Nachdem man vier Stunden Unterricht hatte, hatte man zwei Stunden Mittagspause zum Essen. Nach der Mittagspause hatte ich immer noch drei Stunden Unterricht.

Gut gefallen hat mir zum Beispiel das Fach ‚Nähen‘, weil man dort seine eigenen Kleidungsstücke kreieren konnte. Außerdem hat mir Englisch sehr gut gefallen, da die Schüler dort noch nicht so lange Englischunterricht hatten wie wir. Also konnte ich alles verstehen und es war sehr leicht, die Aufgaben zu lösen. Wenn ihr dort seid, könnte es auch sein, dass ihr eine Arbeit mitschreibt – in Englisch war diese natürlich sehr leicht. Aber generell fragen die Lehrer euch, ob ihr mitschreiben möchtet.

Mein Lieblingsfach war Deutsch, weil es so einfach war. Die Schweizer Schüler hatten gerade das Thema ‚Wegbeschreibung‘ und außerdem konnte ich mich mit der Lehrerin unterhalten, sodass ich etwas verstanden habe.

Annika

Schule in der Schweiz - Schule in Deutschland

Während des Schweiz-Austauschs besuchen die Schülerinnen und Schüler meistens auch eine Woche lang die Schule ihres/ihrer Corres. Dabei sind den Austauschteilnehmerinnen und -teilnehmern einige Unterschiede zwischen dem deutschen und dem Schweizer Schulsystem aufgefallen. Ein Vergleich der beiden Schulsysteme findet sich hier.

 

Schweiz_2017_2            Schweiz_2017_3

 

Vorschläge für Aktivitäten im Kanton Waadt /

Des activités que vous pouvez faire dans le canton de Vaud

 

Dans le Canton de Vaud, on peut faire beaucoup d’activités. Par exemple :

           Kommentare: „Schokolade essen“ :-) „sehr beliebt“
           Kommentar: „eine der besten Aktivitäten“

 


Die Berichte und Bilder stammen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schweiz-AG 2017: Nina Batanowsky, Laura Eisele, Hanna Heinschel, Hanna Licher,  Vivian Kogge, Justus Menzel, Alicia Mildner, Holly Milster, Tizian Müller, Leonie Pollnowski, Tabea Staffa, Mara Weiße, Annika Wolff, Cora Zimmermann, Victoria Zirpel (Jgst. 7)

 


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Erfahrungen und Tipps von Teilnehmerinnen und Teilnehmern

am Schweiz-Austausch 2016

 

Der Schweiz-Austausch ist eine gute Möglichkeit, um 2 Wochen lang Französisch zu sprechen und das Leben in einer anderen Familie kennenzulernen. Wir alle haben die Erfahrung gemacht, dass wir uns nach der Zeit in der Schweiz viel sicherer in Französisch fühlen, weil uns der Austausch die Möglichkeit gegeben hat, uns in die Sprache gut hineinzuhören. Unser Französisch ist durch den Austausch flüssiger geworden, wir haben viele neue Wörter kennengelernt und uns immer mehr getraut, in der Fremdsprache zu sprechen. Wir haben mit unseren Gastfamilien schöne, spannende Aktivitäten unternommen, sodass wir «le canton de Vaud» (den Schweizer Kanton Waadt) gut kennengelernt haben. Außerdem ist der Austausch eine gute Möglichkeit, um neue Freunde in einem anderen Land zu finden, da man viele neue, interessante Menschen kennenlernt.

Hier ein paar Erfahrungen, die wir gesammelt haben, und Tipps für euch, wenn ihr auch Interesse am Austausch mit der Schweiz habt:

 

Anreise mit dem Zug

Die Anreise mit dem Zug war sehr lustig, da die meisten Freunde dabei hatten. Man sollte sich auf jeden Fall etwas zur Beschäftigung mitnehmen, z. B. ein Buch oder man bereitet sich nochmal vor oder Ähnliches, da es sonst langweilig werden könnte. Wir haben viel von der Landschaft und etwas von den Städten gesehen. Man muss darauf achten, dass der Koffer nicht zu schwer wird, da man sonst Probleme beim Umsteigen bekommt. Es ist wichtig, sich auch genug zum Essen und Trinken mitnehmen, da es nichts Kostenloses im Zug gibt. Es wäre gut, auch noch etwas deutsches Geld mitzunehmen, da man vielleicht etwas Zeit an den Bahnhöfen hat und sich etwas kaufen kann. Nehmt euch euer Handy auf jeden Fall mit in einer Tasche, damit ihr euren Eltern Bescheid sagen könnt, wenn ihr angekommen seid, da sie sicherlich Bescheid wissen wollen, ob alles geklappt hat.

 

Der erste Tag

Am ersten Tag ist es meistens so, dass man sich erst einmal unwohl fühlt. Bei mir war es so, dass ich mich erstmal unwohl gefühlt habe. Am nächsten Tag war es beim Frühstücken so, dass man sich nicht getraut hat, sich etwas zu Essen zu nehmen. Mit der Sprache hat es gleich am ersten Tag gut geklappt. Nach dem ersten Tag fiel es mir durch die Familie auch viel leichter, zu sprechen, da ich mich gut mit ihr verstanden habe.

 

Erste Erfahrungen

Meine ersten Erfahrungen waren, dass es erst ein bisschen ungewohnt ist, in einer fremden Familie zu sein. Bei mir hat es sich nach 2 Tagen gelegt. Für die Erfahrungen in Französisch ist es bei mir so gewesen, dass es mit der Zeit immer flüssiger und sicherer wurde. Am Anfang war ich noch recht schüchtern, da ich aber immer sicherer mit der Zeit geworden bin, war das am Ende kein Problem mehr für mich. Ich habe mich in meiner Austauschfamilie sehr wohl gefühlt. :-) :-) :-)

 

Allgemeine Tipps

 

Berichte von einigen Schülerinnen und Schülern der Schweiz-AG: Lukas Glasner, Maya Kretzschmar, Thies Meyer, Jean-Daniel Preuß, Max Stauch, Vanessa Schüler, Mira Voidel, Zita von Kraewel (Jgst. 7)

Erstellt: Cäcilia Müller (27.02.2012) Letzte Änderung: Eva Weigert (28.08.2018)